Donnerstag, 2. August 2012

Ach... ich bin so traurig...

...ja, es ist irgendwie blöd und es muss einfach mal raus, vielleicht bin ich ja nicht die einzige der es so geht.

Ich war so glücklich, als mein Mann vor 3 Monaten einen neuen Job gefunden hat, endlich jeden Abend zu hause, endlich mehr Zeit für die Familie, endlich konnte ich mal abends weggehen oder mich zum Sport anmelden, endlich kein Stress mehr am Wochenende, wo alles erledigt werden musste, was ich in der Woche nicht alleine konnte oder geschafft hab, endlich nicht mehr einen Tag später in den Urlaub gehen, weil er zu spät heimkam und nicht einen Tag eher wieder heimfahren, weil der LKW noch geputzt und eingeräumt werden musste. Und endlich auch mal nicht immer für alles allein die Verantwortung übernehmen zu müssen.

Und jetzt, nach 3 Monaten im neuen Job hab ich einen wahnsinnig unglücklichen, unzufriedenen, körperlich und psychisch erschöpften Mann hier sitzen, der mal geschwind für zwei Wochen in den Urlaub geschickt wurde, ob er wollte oder nicht, weil ein es dem Arbeitgeber mal so einfiehl...

Ich bin total in der Zwickmühle, was soll ich nur machen? Ich will wieder meinen "alten" Schatz zurück. Ich muß jetzt entscheiden... Aber wie? Soll er zu seinem alten Arbeitgeber zurück? Der würde ihn sofort und mit Kusshand nehmen oder soll er weiter nach was neuem schauen, wobei ich sagen muß, das wir für den Job, den er jetzt macht, fast 4 Jahre gesucht haben...Es ist zum Heulen...

Wem geht es denn als Frau mit kleinem/kleinen Kinder auch so? Bei wem ist der Mann auch die ganze Woche weg? Wer ist noch die ganze Woche allein? Wie handhabt Ihr das?....

Vielleicht liest es ja doch der eine oder andere, obwohl ich ja noch nicht so viele Leser hab...

Ich will jetzt noch ein paar Fotos zum Besten geben, die ich die letzten Tage gemacht hab:

Das Gäste-, Bügel-, Bastel- und Lesezimmer
Das Gäste-, Bügel-, Bastel- und Lesezimmer
Meine Gewürzschublade, ich liebe sie....

Meine Lieblings-Küchengeräte...
Ich wünsch Euch allen einen schönen sonnigen Nachmittag

alles Liebe,

Kommentare:

  1. Hallo liebe Kerstin,

    das ist ja nicht so sehr schön. Es sind oft harte Zeiten, wenn man heute arbeiten geht. Mein Mann arbeitet auch bei einer Spedition als Fahrer, kommt aber abends, aber meistens spät, heim. Sehr unterschiedlich, das ist auch nicht so schön :o( Wenn er dann, selten mal, gegen 17.00 Uhr angefahren kommt, frage ich ihn glatt, ob er Kurzarbeit habe ;o)
    Aber ich bin froh, daß er abends immer da ist. In den Ferien ist es auch schön, daß Sohnemann länger auf ist. Gerade spielen sie draußen.
    Ich hoffe, Ihr entscheidet das für Euch richtige. Ist immer schwierig.
    Ich wünsche Dir einen schönen Abend und schicke liebe Grüße, Elke

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    1. Liebe Elke, danke für Deine aufmunternden Worte und Danke auch fürs vorbeischauen. Bei uns ist es zwar jetzt auch so, das mein Mann abends zu hause ist allerdings totunglücklich. Ich hat den neuen Job angenommen, damit er mehr zu hause ist aber im Nahverkehr haben die Fahrer ja fast mehr Stress als im Fernverkehr. Wir warten mal ab, was sich demnächst ergibt, vielleicht bin ich dann die Woche über auch wieder "strohwitte". LG von Kerstin

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    2. Liebe Kerstin,

      Du hast Recht, es ist sehr stressig. Ich denke beide Arten haben ihre Vor- und Nachteile. Mein Mann hat mal was ganz anderes probiert, wo er wieder täglich Kollegen um sich hatte und einen Acht-Stunden-Tag und wäre dort fast krank geworden. Man kann sich an das "Alleinsein" gewöhnen und ist sein eigener Herr. Das hatte er an dem "festen" Arbeitspaltz nicht, und das hat ihm gar nicht gefallen. Nun ist er wieder dort, wo er hingehört ;o) Wenn Du damit klar kommst, Strohwitwe zu sein, dann paßt das ja ganz gut. Vielleicht gibt es ja auch was, wo es ein wenig variiert und es wechselt zwischen länger weg und abends nach Hause?! Ich wünsche Euch jedenfalls toi, toi, toi, daß Ihr bald wieder richtig fröhlich seid!
      Ein schönes Wochenende und liebe Grüße, Elke

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  2. Liebe Kerstin,
    was will Dein Mann denn?
    Ich glaube, für einen LKW-Fahrer ist es nicht einfach plötzlich "sesshaft" zu werden. Bestimmt fühlt er sich, wie eingesperren und das dauert einfach eine Zeit, bis man sich dran gewöhnt hat. Ich erinnere mich noch dran, als ich von halbtags wieder auf Fulltime gewechselt habe. Ich brauchte wirklich fast 1,5 Jahre bis ich mich an "das Gefängnis bis Abends" gewöhnt habe.

    Das Problem löst sich bestimmt bald, mach Dir keinen Kopf. Egal wie es ausgeht, es ist richtig so.

    Viele liebe Grüsse, Bine

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    1. Hallo Bine, Danke für Deine aufmunternden Worte. Ich denk auch, das er einfach noch Zeit braucht. Das was ihm eigentlich am wichtigsten ist, er will bei seiner Familie sein, sagt er... Was jetzt daraus wird, da müssen wir abwarten. Vielleicht wendet sich ja alles noch zum Positiven. LG Kerstin

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